Wanderung zum Beckinger Bildchen

Beckingen, April 2021

Was tun, wenn einem während der Pandemie die Decke auf den Kopf fällt?

Ganz einfach: Wir von der FBKS gehen an die frische Luft!

Denn in unmittelbarer Nähe der Friedrich-Bernhard-Karcher-Schule gibt es ein echtes Highlight:
Nur zehn Minuten von der Schule entfernt beginnt der Beckinger Wald, der eine wunderschöne Natur und zahlreiche Wanderwege zu bieten hat.

Zudem gelangt man in weniger als einer halben Stunde zum „Bildchen“, wie die berühmte Beckinger Marienkapelle im Volksmund heißt.

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Das sogenannte „Bildchen“ im Beckinger Wald wurde nach mündlicher Überlieferung von einem überlebenden Teilnehmer des napoleonischen Russlandfeldzuges des Jahres 1812 im Jahr 1813 im Beckinger Wald errichtet. Nachdem der Bildstock nach dem Ersten Weltkrieg Opfer von Vandalismus geworden war, errichtete ihn der Beckinger Techniker Johann Jungmann im Jahr 1926 auf eigene Kosten neu. Das Bildchen wurde anlässlich des Marianischen Jahres im Jahr 1954 mit Buntglasfenstern ausgeschmückt. In den Jahren 1956/1957 errichtete man eine Glashalle für Beter über dem Bildstock, die während des Orkans Wiebke in Nacht vom 28. Februar auf den 1. März 1990 zerstört wurde. Einige Tage später zerschlugen unbekannte Täter das vom Sturm verschont gebliebene Marienbild. Nachdem aus der Bevölkerung Geld- und Sachspenden eingegangen waren, errichtet man über dem restaurierten Bildchen eine neue Kapelle, die am 15. August 2015, am Fest Mariä Aufnahme in den Himmel, eingeweiht wurde. Im Februar 2011 wurde die Anlage des Bildchen um einen Kreuzweg erweitert.*

Eine große Anzahl an Votivtäfelchen** zeugt von der Dankbarkeit der Gläubigen, die hier bei Maria Trost und Hilfe in ihren verschiedensten Anliegen fanden, z.B. Genesung von Krankheiten oder Beistand in Nöten.

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*Quelle: Wikipedia
**Votivtafeln bekunden den öffentlichen Dank für göttliche Hilfe.